LyondellBasell erweitert Butadien-Anlage in Wesseling

Datum:  12. Januar 2012

LyondellBasell erweitert Butadien-Anlage in Wesseling und schließt zwei PP-Produktionslinien

Die bestehende Butadiene-Anlage in Wesseling

Die bestehende Butadiene-Anlage
in Wesseling

LyondellBasell wird im Werk Wesseling/ Knapsack die Kapazität seiner Butadien-Anlage um 40 Prozent erweitern. Die Arbeiten an diesem Projekt werden Mitte 2012 beginnen und umfassen auch eine erweiterte Bahnlogistik sowie den Ausbau des Kühlwassersystems und der Energieversorgung. Nach Fertigstellung in 2013 wird die Kapazität der Gesamtanlage dann fast 240.000 Jahrestonnen betragen.

“Die Anforderungen unserer Kunden bestimmen das Wachstum unserer Kapazitäten“, sagt Werkleiter Stefan Wietfeldt-Haltenhoff. “Unsere Strategie legt einen klaren Schwerpunkt auf kosteneffektive Großanlagen, die mit der neuesten Fertigungstechnologie betrieben werden.“

Das in Wesseling hergestellte Butadien wird von unseren Kunden zu thermoplastischen Elastomeren weiterverarbeitet und findet als Straßenbelag, Bedachungsmaterial und Baustoff sowie in Latex und synthetischem Kautschuk für Autoreifen seine Anwendung.

Das Werk investiert in effiziente Anlagen, die im Weltmaßstab konkurrenzfähig sind. Im Gegenzug werden solche Produktionslinien geschlossen, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind. In Wesseling betrifft dies zwei Produktionslinien in denen Polypropylen hergestellt wird.

Die betroffenen Produktionslinien gehören mit einer Gesamtkapazität von etwa 90.000 Jahrestonnen zu den kleinsten und ältesten im Unternehmen. Die Produktion wird im Laufe des Jahres 2012 auslaufen. Für die betroffenen Mitarbeiter werden sozialverträgliche Lösungen bzw. andere Arbeitsplätze im Unternehmen angeboten.

Weitere Infos: peter.siebert@lyondellbasell.com,  

T.: 02236/72-2625,
F.: 02236/72-2339