Datum: 08. Februar 2011
Thema: Jahres Pressekonferenz 2011 im Chemiepark Knapsack - LyondellBasell
Sehr gutes Jahr für die Knapsacker Anlagen der LyondellBasell
Das Jahr 2010 wird als das bislang beste am Standort Knapsack in die Unternehmensgeschichte eingehen. Die Polypropylenproduktion (OS = Operations Spheripol-Anlage) konnte sich mit 259.300 Jahrestonnen über einen Produktionsrekord freuen. Mehr war es noch nie. Auch die zweite Anlage, die Spezialitätengranulierung (OA = Operations Advanced Polyolefins) war das ganze Jahr über voll ausgelastet und erzielte mit 170.000 Jahrestonnen das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte (Allzeit-Hoch: 2007 mit 171.000 t).
Vom häufiger schon einmal zu beobachtenden Rückgang der Bestellungen zum Jahresbeginn ist in diesem Jahr in den beiden Anlagen nichts zu spüren. Die Spezialitätengranulierung z.B. produziert – nur mit kurzen Unterbrechungen wg. Typumstellungen - seit Monaten schon durchgehend unter Volllast und arbeitet Bestellungen ab, die bis weit ins Frühjahr hinein reichen. Das ist auch gut für die Polypropylenanlage, denn deren Produktion geht zu über 40% in die benachbarte Spezialitätengranulierung.
Die Freude der Verantwortlichen und Beschäftigten über das Ergebnis ist verständlich, noch wichtiger aber ist, dass die Erfolge ohne jeden meldepflichtigen Unfall erreicht werden konnten. Der letzte meldepflichtige Unfall in den beiden LyondellBasell-Produktionsstätten in Knapsack datiert vom Oktober 2009, wo sich ein Mitarbeiter in den Finger geschnitten hatte. Die Sicherheitsleistung in Knapsack reiht sich damit ein in die hervorragende Sicherheitsarbeit der LyondellBasell in Wesseling im Jahr 2010. Am gemeinsam gewerteten Standort Wesseling/ Knapsack ereigneten sich im Jahr 2010 lediglich 0,5 meldepflichtige Unfälle mit Ausfallzeit größer 3 Tagen pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden. Das ist das niedrigste Ergebnis in der 57-jährigen Standortgeschichte.
Wie sicher in Wesseling und Knapsack gearbeitet wird, macht ein Blick auf eine Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung deutlich: In der gesamten Grundstoffindustrie, zu der neben der Chemischen Industrie auch der Bergbau, die Energiegewinnung und die gesamte Rohstoffe-verarbeitende Industrie gehört, ereigneten sich im Jahr 2009 pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden elf Unfälle. In der Verkehrsbranche waren es 23,5 Unfälle und in der Baubranche sogar 41,5.1
Trotz der aktuell guten wirtschaftlichen Entwicklung wird das Jahr 2011 voraussichtlich keinen weiteren Produktionsrekord für die OS-Anlage bringen. Die Gründe sind allerdings nicht nachlassende Leistungsfähigkeit oder schlechter werdendes Geschäft, sondern schlicht der TÜV-Stillstand, in den die Anlage im Herbst gehen wird. Für etwa vier Wochen wird dann die Anlage auf Herz und Nieren durchgecheckt und - wo erforderlich - auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Ein Highlight für 2011 steht trotzdem jetzt schon fest: Die Polypropylenanlage wird zum Ende des Jahres ihren 20. Geburtstag feiern können.
1 Quelle: Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, Geschäfts- und Rechnungsergebnisse 2009
Weitere Infos: peter.siebert@lyondellbasell.com,
T.: 02236/72-2625
F.: 02236/72-2339